2 Selbstbräuner im Vergleich

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Wagemutiger Selbstversuch mit Selbstbräuner

Wer viel arbeitet, kommt wenig an die Sonne. Das ist so – meistens. Aber mal ganz abgesehen von der Arbeit gibt es hier derzeit mal wieder nur selten Gelegenheit, die Haut zu bräunen – mangels Sonnenschein. Vor ganz vielen Jahren hatte eine von uns einen hervorragenden Selbstbräuner, der leider abhanden gekommen ist. Manchmal vergisst man den Namen und findet dann ein Produkt nie wieder. Nachdem nun in der letzten Box of Beauty ein Selbstbräunertuch enthalten sein sollte, aber von uns nirgends gesichtet ward, fiel uns ein, dass wir irgendwo noch so ein Selftanning Tuch von Comodynes (das gab es im Juli 2013 zur Auswahl) liegen haben müssten und auch noch eine Dose M.Asam Summer Skin Selbstbräunungssouffle für Gesicht & Körper. Da musste vorgestern kurzerhand mal ein Arm zu Testzwecken herhalten.

2 Selbstbräuner im Vergleich
2 Selbstbräuner im Vergleich

2 verschiedene Produkte

Mit Skepsis in diesen Versuch

Wir müssen vorausschicken, dass wir mit beiden Produktarten gänzlich unerfahren sind und dem Selbstbräuner – unabhängig welcher Marke und welcher Art – eher skeptisch gegenüberstehen. Irgendwie ist es die Sorge, es könnte in fleckiges Ergebnis werden, ein völlig unnatürlicher Farbton auf die Haut kommen oder die Hautbräune würde zu dunkel ausfallen. Allerdings war die Neugier da, einfach mal zu gucken, wie sich die beiden Selbstbräuner so machen würden. Ideal für solche Experimente: Tage wählen, an denen man nicht zwingend das Haus verlassen muss. Und eventuell auch Körperstellen wählen, die man nicht ohne Weiteres öffentlich zur Schau stellt. Was letzteres angeht, war es bei uns schwierig, schließlich sollen ja die Ergebnisse des Selbstbräunerversuchs fotografisch für diesen Artikel festgehalten werden.

Selbstbräuner als Tuch und Creme
Selbstbräuner als Tuch und Creme

Hier zunächst die Fakten

Selbstbräuner von Comodynes

Leider haben wir nur eins dieser Selftanning Natural & Uniform Color Selbstbräunungstücher von Comodynes zum Kennenlernen gehabt. Im Handel erhältlich sind jeweils 8 einzeln verpackte Tücher für um die 11 Euro. Es gibt von dieser Marke auch noch etwas tücherähnliches in Handschuhform. Braucht man das? Egal. Wir haben das einfache Tuch probiert.

Anwendung: einfach auspacken, entfalten, über die frisch gecremte Haut reiben. Drei Stunden warten – fertig soll´s ein.

Comodynes Self Tanning Towel
Comodynes Self Tanning Towel

Selbstbräuner von M.Asam

Das M.Asam Summer Skin Selbstbräunungssouffle ist in einer Dose mit 150 ml für knapp unter 20 Euro erhältlich. Dazu verspricht der Hersteller das:

NATÜRLICHE URLAUBSBRÄUNE OHNE SONNE

Das seidig karamellfarbene Selbstbräunungssoufflé verleiht der Haut einen zarten Bronzeton und pflegt die Haut wundervoll weich.

  • seidige Textur erleichtert das gleichmäßige Auftragen

  • mehrfaches Auftragen verstärkt die Intensität der Bräune

  • für Gesicht und Körper geeignet

  • verleiht eine natürlich frische Ausstrahlungskraft

Der Cremepott wirkt groß und das Soufflé drin ergiebig. Farblich sieht es karamellig aus und riecht wie viele der M. Asam Produkte nach Traubenkernöl.

Anwendung: Einfach eincremen, gleichmäßig verteilen, abwarten.

M.Asam Selbstbräuner Summer Skin
M.Asam Selbstbräuner Summer Skin

Anwendung der beiden Selbstbräuner

Ob man lieber cremt oder mit dem Selbstbräunertuch die Haut abreibt, ist sicher zunächst einmal eine ganz persönliche Entscheidung. An sich hätten wir angenommen, dass uns die Tuchvariante besser gefallen würde. Aber das Selftanning Tuch von Comodynes ist ziemlich gut durchtränkt und tropfte fast. Es muss erst einmal mehrfach auseinander gefaltet werden, bevor es benutzt werden kann. Das macht das Selbstbräunungstuch irgendwie unpraktisch, weil man so viel Kontakt mit den Händen zum Selbstbräunertuch hat, dass man fast fürchten muss, die Finger würden danach besonders braun. Allerdings erwies sich das M.Asam Summer Skin Soufflé beim Auftragen zunächst angenehmer, aber letztlich hat man auch dabei intensiven Kontakt zwischen Händen und Creme. Wenn man also nicht gerade ein Spray verwendet, hat man diesen Handkontakt immer, weshalb sicher Handschuhe für den Auftrag nicht verkehrt wären.

Anwendung M.Asam Selbstbräuner
Anwendung M.Asam Selbstbräuner

Unbedingt auf gleichmäßige Verteilung achten

Beim Selbstbräunungstuch ist ein Nachteil, dass man nicht sieht, wo man bereits aufgetragen hat. Der Selbstbräunungseffekt zeigt sich erst ca. ab 2 Stunden nach der Anwendung und verstärkt sich dann nochmals. Da es anfangs sehr nass ist, bleibt mehr vom Selbstbräuner auf den zuerst behandelten Stellen, dort wird das Ergebnis um so intensiver. Man sollte also an den auslaufenden Rändern später noch einmal mit dem etwas trockeneren Tuch drüber gehen, um für sanfte Übergänge zu sorgen. Gleichmäßiges Auftragen ist auch bei dem M.Asam Soufflé Summer Skin gefragt, bei dem es aber leichter geht. Schließlich sieht man, wo die Haut gecremt ist und wo noch nicht.

Tipp: Das Soufflé sollte keinesfalls zu großzügig aufgetragen werden, da hier der Bräunungseffekt noch intensiver wie beim Comodynes Self Tanning Towel ist. Besser ist es, die Anwendung zu wiederholen.

Anwendung Comodynes Self Tanning Towel
Anwendung Comodynes Self Tanning Towel

Ergebnis der beiden Selbstbräuner im Vergleich

Auf der oberen Armseite sieht man über die gesamte Länge bis kurz vor das Armband den Selbstbräuner von Comedynes, als das Selbstbräunertucher. Die kreisrunden Stellen zeigen den Selbstbräuner von M.Asam.

Ergebnis der beiden Selbstbräuner
Ergebnis der beiden Selbstbräuner

Man kann sehr gut erkennen, dass ein seitliches Ausstreichen für sanfte Übergänge bei beiden Selbstbräunern wichtig ist, damit man keine Flecken bekommt. Das Selbstbräunungstuch bräunt etwas leichter, das Bräunungssouffle etwas intensiver, wobei die Creme an den Stellen auch etwas dicker aufgetragen wurde. Verteilt man die M.Asam Creme richtig, wird das Ergebnis ebenfalls etwas heller und vor allem gibt´s auch die Ränder nicht, die hier für den Vergleich im Foto beabsichtigt waren.

M.Asam Selbstbräuner auf der Haut
M.Asam Selbstbräuner auf der Haut

Durch das Auftragen der M.Asam Soufflé-Creme in kleinen Kreisen hat dieser Selbstbräuner kräftig die Haut verfärbt. Wird weniger Creme verwendet, fällt die Sommerbräune geringer aus. Jedenfalls fanden wir beide Produkte besser, als wir es uns erhofft hatten. Sicher lassen sich die Ergebnisse von Mal zu Mal optimieren. Das Summer Skin Soufflé wird definitiv aufgebraucht und das Comodynes Selbstbräunertuch wird nochmals nachgekauft, denn uns gefällt es doch sehr, wenn die Haut etwas nach Sonnenbräune aussieht. Den Self Tanning Handschuh werden wir uns nicht anschaffen, weil der noch teurer ist und letztlich nichts anderes kann, wie das Selbstbräunertuch auch.

Haltbarkeit der Bräune & Fazit

Bei beiden Selbstbräunern lässt die Bräune ab dem dritten Tag nach. Das passiert bei beiden Produkten gleichmäßig und langsam, also wie bei echter Sonnenbräune auch. Es kann dann nachgebräunt werden oder aber durch ein Sonnenbad eine natürliche Hautbräune getankt werden. Fazit: die Idee Selbstbräuner ist ganz nett, allerdings nicht für den gesamten Körper. Wenn man es möchte, können die weißen Beine, die Arme, das Gesicht, die Schultern und das Dekolleté mit einer schönen Bräune versorgt werden und dafür sind beide Produkte bestens geeignet. Welches man dann nimmt, ist wohl einzig eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wie bereits erwähnt, wir kaufen die Selbstbräunungstücher nach, werden aber auch das M.Asam Summer Skin Soufflé aufbrauchen, das garantiert noch eine ganze Weile reichen wird.

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One Comment - Write a Comment

  1. ich nutze das Spray von Garnier, ganz schlimm (unreine Haut) finde ich Balea. Ich nutze es eig immer wenn ich mich zu blass fühle, im Sommer eig selten, da ist man ja idR von der Sonne bebräunt

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