Schönheit – was ist das eigentlich?

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So individuell werden Schönheitsmerkmale empfunden

Unlängst hatten wir eine schöne Diskussion. Das Thema: Schönheit. Irgendwie wollen wir alle davon etwas abhaben und kaum eine Frau ist mit sich und ihrem Äußeren zufrieden. Sind wir deshalb hässlich? Nein! Wer legt eigentlich fest, was Schönsein genau ist? Gibt es überhaupt so etwas wie eine Pauschalschönheit? Nein! Trotzdem unterziehen sich tagtäglich viele Menschen einer Schönheitsoperation und lassen die Plastische Chirurgie dafür sorgen, dem eigenen Schönheitsideal möglichst nahe zu kommen. Dabei ist jedoch das Schönheitsempfinden mehr der subjektiven denn der objektiven Wahrnehmung geschuldet. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Warum wir für Schönheit fast alles tun
Warum wir für Schönheit fast alles tun

Warum wir über Schönheitsideale nachdenken

Ein schon älterer Artikel in der Süddeutschen befasst sich mit dem Thema Schönheitsideale der Kulturen und macht auf mit der provokativen wie auch doppeldeutigen Frage „Bin ich nicht schön?“ Ja, nein, ja was denn nun!? Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters und in dessen persönlichem Empfinden. Ein Großteil der asiatischen Frauen sollen helle Haut, betonte Augenlider und rötliches Haar als besonders attraktiv empfinden. Trifft diese Interpretation auch auf deutsche Frauen zu? Nein, eher nicht, denn für uns sind blonde Haare und sonnengebräunte Haut ziemlich schön. Auch bei den Gesichtsformen und Körperformen variieren die Vorstellungen des Ideals je nach kultureller Herkunft und so wundert es nicht, dass eine Praxis wie etwa www.praxiszugersee.ch auch eigens die Schönheitsoperation für asiatische Frauen anbietet. Während die europäischen Frauen sich die Lidfalte entfernen lassen, beneiden uns asiatische Frauen eben um die und nehmen die Plastische Chirurgie in Anspruch, um sich eine solche künstlich konstruieren zu lassen.

Jagd nach Schönheit ohne Erfolg?

Schön sind immer nur die anderen – so macht femininleben in einem Artikel auf. Er bezieht sich auf ein Umfrage unter 1.000 Frauen. Es sollte die Frage beantwortet werden, ob man bereit sei, 10 IQ-Punkte für die Beseitigung eines körperlichen Makels zu opfern. Das Ergebnis überrascht, denn lediglich jeder vierten Frau wäre dies die Schönheit nicht wert gewesen. Der Spruch, dass Frauen lieber schön als intelligent seien, weil Männer besser gucken als denken könnten, ist also doch nicht nur ein so daher gesagter. Immerhin hat ein weiterer Artikel, diesmal aus der Welt eine weitere Erkenntnis zur Folge: Schönheitsempfinden ist nicht nur kulturell sondern auch historisch geprägt. Schon die ollen Römer, die Ägypter und natürlich auch die Hellenen haben in der Antike bereits Schönheitskults betrieben und unterlagen dem Jugendwahn. Hätten sie es seinerzeit gekonnt, hätten sie auch High-Tech Anti-Aging Kosmetik verwendet, eine Schnheits-Op machen lassen und mit Photoshop retuschiert. Auch, wenn die Schönheitsmerkmale individuell wie die Menschen selbst sind, gehört es einfach dazu, der perfekten Schönheit hinterher zu jagen. Doch eins sollte man nicht tun: sich zu einem vollkommen anderen Menschen umoperieren lassen. Auch, wenn nicht pauschal gegen die plastische Chirurgie argumentiert wird, sollte man bei jeder Operation abwägen, ob diese tatsächlich die Lebensqualität aufwertet. Denn die ist es, die im Vordergrund stehen sollte. Deshalb, liebe Damen, ran an die Anti-Falten-Cremes und die Schminkpinsel und lassen Sie uns schön werden 😉

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