Haargummis verursachen Spliss und Haarbruch

Neue Frisur – richtige Haarpflege

Richtige Haarpflege ist sanft zum Haar

Mit der neuen Jahreszeit setzen viele Frauen auch auf eine neue Frisur. Entweder wurden gerade nur die Spitzen geschnitten, weil man die Haare wachsen lassen möchte, oder aber es vielen Längen der Schere zum Opfer, gefärbt oder blondiert. Damit man lange Freude mit dem neuen Look hat, ist die richtige Haarpflege wichtig. Vom Waschen über das Kämmen bis zum Föhnen wird das Haar nämlich mächtig strapaziert. Wind und Sonne tun dann ihr Übriges noch dazu. Es gibt aber einige Dinge, die man tun kann, um Kurz- und Langhaar so zu behandeln, dass keine Haarschäden entstehen. Insbesondere das Haare trocknen nimmt bei der Haarpflege eine wichtige Rolle ein. Da Kopfhaare nämlich zuvor bereits durch die Haarwäsche und das Kämmen oder Bürsten bereits strapaziert wurden, sind sie umso empfindlicher gegen zuviel Föhnhitze. Auch Blondieren oder Färben strapazieren enorm und so sammelt sich die Haarbeanspruchung.

Haargummis verursachen Spliss und Haarbruch

Was den Haaren gut tut

Waschen, Kämmen, Föhnen – so geht´s richtig

Es ist so schön – man liegt in der Badewanne, hat die Haare schon gewaschen und genießt noch länger das heiße Wannenbad. Für die Kopfhaare ist das ganz schlecht, weil durch die anhaltend einwirkende Nässe die Haarstruktur immer mehr aufquillt und umso empfindlicher wird. Bei langem Haar, das zu vielen Knoten neigt, schädigt man beim ausgiebigen Kämmen und Bürsten proportional die Haarstruktur länger, als bei Kurzhaarfrisuren.

Darum: Haarwäsche immer kurz halten und am Ende des Badens erledigen, notfalls Spülung verwenden um eine bessere Kämmbarkeit zu erzielen. Es ist jedoch nicht sinnvoll zu spülen, wenn  kein Haarproblem dies erfordert. Spülungen erschweren nämlich oft zu sehr.

Das Haare trocknen mit dem Handtuch sollte keinesfalls durch Rubbeln und Reiben passieren, da auch dies die Haarstruktur aufraut und die Haarsubstanz beschädigt wird (Haarbruch & Spliss).

Deshalb: Kurze Zeit das Handtuch als Turban über dem Kopf tragen, bis es die meiste Nässe aufgesogen ist. 

Was das Kämmen oder Bürsten nasser Haare angeht, scheiden sich die Geister. Es wird wegen der aufquellenden Haarstruktur geraten, nicht zu Kamm und Bürste zu greifen. Gelesen haben wir aber auch, dass Haarbürsten mit Naturborsten für nasse Haare schädlich seien, weil diese aufgrund der vielen Borsten die Haarlängen in Zickzack-Form durchbürsten würde, was die Haarstruktur beschädigen würde. Zinkenkämme sollen nach der Haarwäsche besser geeignet sein. Aber nicht aus Plastik, weil diese meist zwischen den Kammzinken Grate haben, mit denen die Haaroberfläche beschädigt wird. Am besten sollen Hornkämme geeignet sein, da diese hochwertig verarbeitet werden und sanft zu den Haaren sind.

Wir raten: Bei Kurzhaarfrisuren Hornkämme verwenden, bei Langhaarfrisuren eine gute Haarbürste einsetzen, Kämmzeiten kurz halten und niemals reißen. Falls man viele Knoten hat, vor der Haarwäsche vorkämmen bzw. vorbürsten. Bei festsitzenden Knoten kann etwas Haarwachs in den Knoten gegeben werden, um die Kämmbarkeit zu verbessern. 

Beim Haare trocknen gibt es ein paar Dinge für die richtige Haarpflege zu beachten. Man braucht nicht zwingend einen professionellen Haartrockner, aber zumindest sollte man einen guten Haarföhn haben. Gut ist ein solches Gerät dann, wenn

  • mehrere Heizstufen zur Verfügung stehen
  • mehrere Gebläsestufen vorhanden sind
  • der Föhn gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist
  • das Gerät ionisiert (Feuchtigkeit wird im Haar gebunden, Aufladung unterbunden, Testberichte gibt es hier)

Sowohl der Wind wie auch zuviel Hitze während des Föhnens können Haarschäden erzeugen. Damit das nicht passiert, soll der Haarföhn nicht zu dicht an den Kopf gehalten werden. Ein Abstand von ca. 20 bis 30 Zentimeter ist ratsam. Da die Föhnhitze mehr schadet wie der Föhnwind, raten wir, nicht mit der heißesten Temperaturstufe zu föhnen.

Frisch geölte Haare

Frisch geölte Haare

Unser Tipp: Während dem Haare trocknen das Gerät hin und her bewegen, um nicht zuviel Hitze auf einen Punkt zu bringen.

Dauerwellen und Naturwellen werden mit dem Diffuseraufsatz getrocknet. Für eine Föhnfrisur nimmt man am besten eine Rundbürste zur Hilfe, die die in der Mitte hohl ist und kleine Löcher hat, durch die heiße Luft ausweichen kann. Derzeit werden Haarpflegeprodukte als Thermalschutz angepriesen. Dies kann natürlich ein Weg sein, wobei natürlich überlegt werden sollte, ob man sich noch mehr chemisches Zeug auf den Kopf sprühen möchte, wenn man durch sanftes Haarföhnen dies vermeiden kann.

Alternative: Verwenden Sie ein natürliches virgines Kokosöl für die Haarpflege. Dies schützt besonders die Spitzen und zaubert einen wunderschönen natürlichen Glanz in die Haarlängen, ohne fettig zu wirken. 

Neue Frisur und richtige Haarpflege

Das Haarpflegeprogramm sollte immer individuell sein. Gerade wenn man eine neue Frisur hat, sich vielleicht gefärbt, blondiert oder für eine Dauerwelle entschieden hat, braucht das Haar entsprechend angepasste Pflegeprodukte. Wurde die Haarlänge gekürzt, kann man meist eine ganze Zeit lang auf eine Haarspülung verzichten, wurde diese nur zur besseren Kämmbarkeit benötigt. Weniger ist manchmal mehr und die Kopfhaare danken es, wenn sie auch mal Ruhe haben. Falls möglich, auf das Föhnen verzichten und an der Luft die Haare trocknen lassen. Beste Erfahrung haben wir mit der Kokospflege von cmd gemacht. Mit ihr wachsen die Haare unproblematisch nach und die Haarspitzen bleiben auch nach vielen, vielen Monaten frei von Spliss.

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