Haarausfall bei FrauenViele Frauen und Männer vom Haarausfall betroffen

Haare sind für uns ein wichtiges Thema und so haben wir auf die-beautyecke.de bereits viele Artikel rund um die Haarpflege und so manch haariges Problem geschrieben. Und davon gibt es viele. Von schnell fettendem Haar über Haarspliss und Haarbruch bis hin zu fehlendem Volumen könnte man eine lange Liste aufzählen. Am schlimmsten jedoch ist der Haarausfall, der besonders für Frauen zur Qual wird. Aber auch Männer wird es zur Belastung, wenn sie Haare verlieren. Fast jeder Mensch hat zunächst einmal gesundes Haar, doch das bleibt bei den wenigsten Menschen dauerhaft so. Etwa 80 Prozent der Männer und knapp 40 Prozent (also fast die Hälfte) aller Frauen erleiden irgendwann den Haarausfall, der erblich bedingt ist. Da es besonders bei uns Frauen Anzeichen gibt, die schon früh auf den bevorstehenden Haarverlust hinweisen, kann man bereits früh tätig werden. Dazu im Laufe des Artikels mehr. Hinzu kommen noch all die anderen Haarprobleme, die uns das Leben ganz schön schwer machen können. Mit richtiger Hilfe und guten Tipps, vor allem aber schnellem Handeln bekommt man Haarprobleme fast immer wieder in den Griff.

Warum schönes Haar so wichtig für uns ist

Kräftiges und schönes Haar gilt seit jeher als Zeichen von Jugendlichkeit, aber noch viel mehr als Zeichen von Gesundheit. Gesundes Haar wirkt attraktiv. Besonders belastend sind Haarprobleme deshalb, weil man sie kaum verstecken kann. Spliss zeigt sich durch abstehende, stumpfe Haare, schnell fettendes Haar sieht ungepflegt aus, fehlendes Volumen ruiniert jede Frisur, allerdings kann ein entsprechendes Shampoo oder das Frisieren mit einem Lockenstab Hilfe leisten. Am schlimmsten ist jedoch der Haarausfall. Haarverlust macht sich unter Umständen schnell bemerkbar, indem die Haarfülle sichtbar weniger wird (Alopezie). Das immer weniger werdende Kopfhaar gibt den Blick auf die Kopfhaut preis und kahle Stellen lassen sich schon sehr schnell nicht mehr kaschieren. Außerdem ist das Haare verlieren kein Prozess, der sich von jetzt auf gleich stoppen lässt.

Bei Haarausfall schnell und richtig handeln

Jeder Mensch verliert Haare

Generell empfiehlt es sich, bei dem ersten Verdacht des Haarausfalls schnell zu handeln. Darauf zu hoffen, dass dieser sich von alleine wieder einstellt, macht keinen Sinn. Wenn man Haare lässt, ist dies erst einmal nichts ungewöhnliches. Weil wir Menschen tagtäglich eine gewisse Menge an Haaren verlieren. Erst ab einer gewissen Anzahl verlorener Haare spricht man wirklich von Haarausfall.

Wichtig: Ein täglicher Verlust von 70 bis 120 Kopfhaaren ist ganz normal. Erst, wenn diese Menge deutlich überschritten wird, spricht man von Haarverlust!

Die Toleranzgrenze sollte individuell betrachtet werden, da die Anzahl der Kopfhaare ebenfalls individuell ist. Einerseits spielen die eigenen Gene dabei eine elementare Rolle, andererseits auch die natürliche Haarfarbe:

  • Blondhaarige haben etwa 150.000 Kopfhaare
  • Schwarzhaarige haben etwa 110.000
  • Brünette rund 100.000
  • Rothaarige um die 75.000 Haare.

Ebenfalls ist es normal, dass ältere Menschen deutlich mehr Haare verlieren, wie junge Menschen.

Wichtig: Der tagesübliche Haarverlust belässt die Haarwurzeln in der Kopfhaut – die Haare wachsen kontinuierlich nach. Bei untypischem Haarausfall sind auch die Haarwurzeln betroffen.

Die Anzahl der ausgefallenen Haare lässt sich gut beim Haarekämmen oder Haarebürsten feststellen. Gelegentlich sollte man stichprobenartig die ausgekämmten bzw. ausgebürsteten Haare zählen.

Haarausfall bei MännernErblich bedingter Haarausfall

Selbst, wer vorher gesundes Haar und niemals Haarprobleme hatte, kann betroffen werden Die häufigste Ursache für übermäßigen und sehr starken Haarausfall ist erblich bedingt. Von 100 Männern sind 80, von 100 Frauen sind 40 betroffen. Man spricht dann auch von anlagebedingter Alopezie, die im besonderen bei Männern zur Glatze führen kann. Bei uns Frauen ist die Glatzenbildung eher selten, aber häufig tritt der erblich bedingte Haarausfall in den Wechseljahren auf und macht sich vor allem im Scheitel bemerkbar – also ausgerechnet dort, wo er am besten zu sehen ist. Oftmals bahnt sich der bevorstehende Haarverlust bei Frauen durch das Dünnerwerden des Kopfhaares an, bevor man dann mit zunehmendem Alter auch deutlich mehr Haare verlieren wird.

Wichtig für uns Frauen: Wenn bemerkt wird, dass im Scheitelbereich die Haare dünner werden, sollte man sofort entgegenwirken, um den Haarverlust zu minimieren. 

Wichtig für die Männer: Die ersten Ansätze von sich bildenden Geheimratsecken oder dem Dünnerwerden der Haare auf dem Oberkopf sind erste Anzeichen. Auch der Bart oder die übrige Körperbehaarung kann betroffen sein.

Weniger Haare am Scheitel

Weniger Haare am Scheitel

Ursache für den erblich bedingten Haarverlust ist bei Männern gleichermaßen wie bei Frauen fast immer das Hormon DHT, Dihydrotestosteron. Auf dieses Hormon reagieren Haarwurzeln von Menschen mit erblich bedingter Alopezie äußerst empfindlich. Zudem bilden die Haarwurzeln selbst das Hormon (durch das Enzym 5α-Reduktase), was letztlich dafür dafür sorgt, dass

  • Haare zunächst ausfallen
  • nachwachsende Haare immer dünner werden
  • meist die Haarwurzel verkümmert

Wie man auf haarausfall.de nachlesen kann, gibt es medizinische Hilfe. Ein Produkt, das diesen Prozess reduziert, ist z. B. Ell-Cranell®, das mit dem Wirkstoff Alfatradiol bei vielen Betroffenen Abhilfe leistet und den schädlichen DHT-Prozess (vererbte Überempfindlichkeit) ausbremst, um gesundes Haar zu erhalten und dem Haare Verlieren Einhalt gebietet. Bei regelmäßiger Anwendungen sollen sich nach einigen Wochen geschwächte Haarwurzeln regenerieren und wieder kräftigeres und gesundes Haar wachsen lassen.

Andere Ursachen für Haarausfall

Wie bereits erwähnt, ist die erblich bedingte Alopezie Hauptursache für die meisten Fälle von Haarverlust. Es kommen allerdings auch weitere Ursachen in Betracht. Falsche Haarpflege hingegen führt nur in sehr wenigen Fällen zum Haarausfall. Vielmehr zeigt diese sich eher in Haarproblemen wie Spliss, Haarbruch, hängendem Haar usw. Gründe, weshalb man mehr Haare verlieren kann, wie es durchschnittlich normal ist, können vielfältig sein und die Ursachenforschung darum auch mühselig. Die Haarwurzeln reagieren zeitlich verzögert. Es kann also beim Verlust der Haare die Ursache Wochen und Monate zurückliegen. In einigen wenigen Fällen kann das verursachende Problem auch schon wieder behoben sein, so dass sich dünner werdendes Haar wieder regeneriert oder ausgefallene Haare doch wieder nachwachsen. Dies gilt jedoch nicht für ´ unbehandelte erblich bedingte Haarausfälle, von denen der überwiegende Teil (von allen Männern 80 %, von allen Frauen 40 %) betroffen sind. Andere Ursachen können z. B. sein:

  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes Mellitus, Morbus Crohn)
  • Anorexie, Bulemie
  • Schilddrüse (Unterfunktion, selten auch Überfunktion)
  • Stress, Depressionen
  • Medikamente, Chemotherapie bei Krebserkrankung
  • und weitere.

Ursachenforschung & Diagnostik

Der überwiegende Großteil aller Menschen, die mit Haarausfall zu kämpfen haben (insbesondere bei den Männern), können mit Alfatradiol als Hilfe gute Erfolge erzielen. Ist die Ursache für das Haare verlieren nicht klar oder vermutet man eine andere, sollte eine ärztliche Diagnostik durchgeführt werden. In der Regel geschieht dies durch ein Trichogramm. Dafür werden mehrere Haare ausgerissen, um diese mikroskopisch zu untersuchen. Unter dem Mikroskop lassen sich Wachstumsverhalten, Haarschaft und Haarwurzel genau analysieren. So erhält der Untersucher Aufschluss darüber, welches Problem vorliegt. Auch eine medizinische Untersuchung des Hormonstatus kann wichtige Hinweise auf das Haarproblem liefern. Angesichts dessen, dass gesundes Haar, das voll und gepflegt aussieht, so elementar unser äußeres Erscheinungsbild prägt und somit auch für unser Wohlbefinden und Selbstbewusstsein außerordentlich wichtig ist, sollte jeder überdurchschnittliche Haarverlust genau beobachtet und möglichst frühzeitig an der Wurzel gepackt und behandelt werden. Denn dauerhaft Haare verlieren hört nicht einfach von selbst wieder auf.