Swappen in Tauschgruppen

Kosmetik Tauschgruppen

Beautyartikel tauschen statt kaufen

Oft kauft man ein Kosmetik Produkt, ohne es zuvor probiert zu haben. Wenn man dann feststellt, dass man mit ihm nicht klar kommt, es nicht verträgt, es die Erwartungen nicht erfüllt und schlicht nicht gefällt, landet vieles später ungenutzt im Mülleimer. Und wieder zieht man los, um Neues zu kaufen. Nicht gerade kostenfreundlich. Es gibt inzwischen viele Beautyladys, die für solche Probleme das Swappen entdeckt haben. Swappen ist nichts anderes wie tauschen. Anstatt Beautyartikel, Parfüm, Kleidung, Modeschmuck und ähnliches wegzuwerfen, bietet man in einer Tauschgruppe die eigenen verwendbaren Produkte an und sucht gleichzeitig nach Tauschprodukten. Da auch wir aktive und begeisterte Swapperinnen sind, möchten wir heute einmal über unsere bisherigen Erfahrungen berichten.

Wie und wo findet man Swap-Gruppen?

Vor allem die sozialen Netzwerke Twitter, G+, WKW und natürlich im Besondern Facebook bieten viele Tauschgruppen für Kosmetik, Kleidung, Spielwaren und Co. Nicht jede Gruppe erlaubt jegliches Tauschen, sondern oft ist eine Gruppe thematisch festgelegt. Man kann also meist nur Produkte bestimmter Kategorien dort vertauschen. Um Beautyprodukte, Mode, Schmuck und Parfüm zu swappen, können wir Ihnen die noch neue Tauschgruppe „Beautyladys, Boxenluder und mehr“ empfehlen. Hier treffen sich Tauscherfahrene und Newbees zum Swappen, aber auch zum gemeinsamen Austausch über Beautyboxen, Beautyprodukte, Parfüms und alles, was einem sonst noch unter den Nägeln brennt.

Wie funktioniert das Tauschen in der Gruppe?

Das oberste Prinzip ist es, nur ordentliche Produkte zum Tausch anzubieten und bei der Beschreibung bei der Wahrheit zu bleiben. Daneben gibt es noch mehr zu beachten. Natürlich hat jede Gruppe ihre eigenen Regeln. Deshalb können wir hier nur anhand unserer Erfahrungen berichten, wie das Tauschprinzip in vielen Gruppen funktioniert. Bevor man in die Gruppe eintritt, stellt man eine Aufnahmeanfrage, die in den meisten Fällen innerhalb weniger Stunden beantwortet wird. Anfangs sollte man sich mit den Gruppenregeln vertraut machen, die mal mehr, mal weniger umfangreich sind. Nun kann man sich ein Tauschalbum anlegen, in das man Fotos der eigenen Tauschprodukte einstellt. Sinnvoll ist es, jedes Tauschprodukt mit einem kurzen Text zu beschreiben, damit die potenziellen Tauschpartner wissen, um welches Produkt es geht. Meist stellt man auch ein Bewertungsfoto sowie ein „Ich-suche-Foto“ ein. Bei jedem Tausch von Kosmetik und Co bewertet die Tauschpartnerin, ob sie mit der Abwicklung zufrieden war. Selbst blättert man sich durch die Tauschalben und markiert sich mit einem kurzen Kommentar, wenn man etwas entdeckt, woran man Interesse hat. Fügt man dem Kommentar den Link zum eigenen Tauschalbum bei, kann die Anbieterin schauen, ob sie etwas Passendes für die Tauschvereinbarung dort findet. Erfahrungsgemäß klappt das nicht immer, allerdings kann man sich über Privatnachrichten untereinander absprechen und findet dann sehr oft doch noch etwas, was man der Tauschinteressentin anbieten kann. Ist man sich über die Tauscherei einig, muss natürlich auch über den Versand gesprochen werden.

Ist die Tauschpartnerin vertrauenswürdig?

Das Swappen ist eine Vereinbarung, die nur mit Ehrlichkeit beide Tauschpartner zufrieden stimmt. Lässt man sich in Tauschgruppen auf eine Tauschvereinbarung ein, muss man wissen, dass es natürlich auch schwarze Schafe geben kann und gibt. Es empfiehlt sich darum immer, das Bewertungsfoto des künftigen Tauschpartners anzuklicken und zu schauen, ob bereits einige Bewertungen vorhanden sind und wie diese ausfallen. Zwar geben viele gute Bewertungen keine Garantie, dass alles gut verläuft, aber man kann nahezu sicher sein, dass man eine ehrliche Tauschpartnerin gefunden hat. Sind noch keine Bewertungen unter dem Bewertungsfoto zu finden, heißt dies zunächst einmal gar nichts. Es handelt sich vermutlich um ein neues Gruppenmitglied, dass noch keine Täusche vereinbart hat. Das alleine sollte natürlich keinen netten Tausch verhindern. In einem solchen Fall kann man sich absprechen, dass erst das neue Gruppenmitglied das Tauschgut versendet. Sobald dies angekommen ist, schickt erst die erfahrenere Swapperin ihr Tauschpaket weg. Ein neues Tauschgruppenmitglied sollte sich deshalb nicht benachteiligt fühlen, sondern diese kleine Spielregel auch für ihre zukünftigen Tauschabsprachen mit Neulingen zu Herzen nehmen. Schließlich ist jeder Swapper erst einmal Neuling und kann sich beweisen.

Worauf sollte man beim Tauschen achten?

Unbedingt sollte man Fotos für das Tauschalbum selbst aufgenommen haben. Fotos dürfen nicht von irgendeinem Blog, aus einem Shop oder vom Hersteller verwendet werden, da hier Urheberrechte verletzt werden, was zu teuren Strafen führen kann. Fotografieren Sie also immer Ihre Tauschprodukte selbst. Legen Sie ein kleines Kärtchen mit Ihrem Alias-Namen mit ins Bild und schützen auch Sie sich vor dem Diebstahl Ihrer Bilder. Bei kleineren Tauschsachen ist die Verführung groß, wegen des günstigeren Portos den unversicherten Versand zu wählen. Leider kommt es häufiger vor, dass dadurch Schwierigkeiten entstehen. Einerseits hat man als Absender keinen Nachweis darüber, wirklich etwas abgeschickt zu haben, andererseits bekommt man keinen Nachweis darüber, dass eine Sendung vom Empfänger bereits entgegengenommen wurde. Verschwindet dann das Tauschpäckchen, ist sind Ärger und Enttäuschung vorprogrammiert. Eine Nachverfolgung der Sendung ist auch nicht möglich. Deshalb raten wir aus eigenen Erfahrungen dazu, in jedem Fall den Versand relativ kostengünstig über Hermes oder DHL abzuwickeln. Drucken Sie online die Etiketten aus, sparen Sie nochmals gegenüber dem Ausfüllen vorgedruckter Versandetiketten. Lohnt sich ein versicherter Versand nicht, liegt das Risiko bei beiden Tauschpartnerinnen. Da wir häufig und gerne in Tauschgruppen Kosmetik und Parfüm swappen, tauschen wir nur dann, wenn sich auch das Porto für den versicherten Versand rentiert.

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