Arzneimittel günstiger

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Bei Medikamenten durch Reimporte sparen

Für viele von uns (älteren) Frauen ist es ja eigentlich kein Geheimnis mehr. Man kann Arzneimittel günstiger kaufen, wenn man so genannte Reimporte oder Parallelimporte kauft. Da aber oft jüngere Frauen nicht sonderlich viel über diese Möglichkeit wissen und nach wie vor immer noch Unsicherheit oder gar Bedenken hinsichtlich der eigenen Gesundheit herrschen , haben wir uns den wichtigsten Fragen und Antworten zu dieser Thematik gewidmet. Wir finden das Thema nämlich spannend, weil sich bei Arzneimitteln, die man regelmäßig einnimmt, wie z. B. die Anti-Baby-Pille, sich ganz schön was sparen lässt.

Arzneimittel günstiger durch Reimporte
Arzneimittel günstiger durch Reimporte

Fragen & Antworten zu Reimporten

Woran erkennt man Reimporte?

Meist unterscheiden sich Medikamente die reimportiert wurden, rein auf das Verpackungsdesign bezogen kaum von Arzneimitteln, die für den deutschen Markt verpackt wurden. Allerdings ist die Sprache, in der die

  • Verpackungen
  • Blister
  • Beipackzettel

formuliert sind, eine andere – also nicht Deutsch. Der Apotheker fragt üblicherweise auch, ob man das Arzneimittel günstiger als Reimport nehmen möchte. Damit man dennoch den Beipackzettel problemlos lesen kann, wird neben dem Originalzettel noch einer in der deutschen Sprache dazugegeben. Im Falle der Anti-Baby-Pille liegt der Packung meist ein Aufkleberbogen bei. Dieser wird auf die Rückseite der Blisterpackung geklebt, so dass die Abkürzungen der Wochentage in der deutschen Sprache abgelesen werden können. Teilweise sind Parallelimporte bereits mit deutschsprachigen Etiketten überklebt, so dass letztlich keinerlei Nachteil zu dem normalen Medikament entsteht.

Arzneimittel günstiger – deshalb schlechter?

Wenn man Arzneimittel günstiger erhalten kann, liegt natürlich die Frage auf der Hand, ob sie vielleicht eine andere Zusammensetzung der Wirkstoffe haben oder in der Qualität schlechter sind. Unternehmen, die solche vergünstigten Medikamente anbieten, unterliegen gleichen Qualitätsauflagen wie Originalhersteller.

Die Wirkstoffe sollen sich nicht unterscheiden und der preisliche Unterschied ist damit zu erklären, dass in den europäischen Staaten die Arzneimittelpreise stark schwanken und Deutschland mit die teuersten Preise für Medikamente hat.

Gibt es nur bei Privatrezepten Arzneimittel günstiger?

Die Annahme, nur Medikamente wie etwa die Anti-Baby-Pille, die meist als Privatrezept verschrieben wird, gäbe es günstiger, ist nicht richtig. Generell kann man eine Vielzahl an Arzneimittel günstiger beziehen und die Reimporte beschränken sich nicht nur auf Verhütungsmittel als Reimport.

Was uns bislang auch unbekannt war:

Der Gesetzgeber gibt eine vorgeschriebene Quote an Importarznei vor.

Auch regelt der Gesetzgeber die Preisersparnis, die Apotheken bei reimportierten Medikamenten gewährleisten muss. Diese liegt entweder bei 15 Prozent oder 15 Euro im Vergleich zum Originalmedikament. Darüber hinaus sind Apotheken verpflichtet, wenigstens 5 Prozent durch die Importe zu abzudecken, um so das deutsche Krankenkassensystem zu entlasten. Als Patient bzw. Apothekenkundin können wir bei Privatrezepten und selbst gekauften Medikamenten bares Geld sparen und durch die Verwendung rezeptpflichtiger Medikamente als Reimport unsere Krankenkassen schonen, was letztlich den Kassenbeiträgen und somit hoffentlich auch unser aller Gesundheit zugute kommt.

Akzeptanz bei Patienten

Obwohl die Apotheken die 5 Prozent Klausel haben, werden insgesamt über 10 Prozent der Arzneimittel günstiger an die Patienten herausgegeben. Allerdings zeigt sich auch, dass es viele Patienten gibt, die Reimporte ablehnen. Ein weiterer Vorteil, warum man Medikamente günstiger beziehen kann, ist auch darin zu sehen, dass Herstellerpatente im Laufe der Jahre ihren Patentschutz verloren haben und so andere Hersteller Präparate wie eben die Anti-Baby-Pille mit identischen Wirkstoffen deutlich billiger herstellen können, weil hier keine Forschungskosten aufgeschlagen werden müssen. Auch dadurch entstehen keinerlei gesundheitliche Nachteile.

Unser Fazit zu den Reimporten

Wir gehören auch zu den Frauen, die durchaus auf Reimporte setzen, wenn es um Medikamente geht. Bisher war es überwiegend die Anti-Baby-Pille, die wir als reimportiertes Medikament kannten. Im Rahmen unserer Recherche haben wir jedoch auch festgestellt, dass im privaten Umfeld mehrere Personen ihre Arzneimittel günstiger beziehen. Häufig sind es Medikamente wie Kreislaufmittel oder Diätpräparate, die als reimportierte Arznei ausgehändigt werden. Wir finden es unterm Strich eine ganz gute Sache, weil bisweilen weder uns noch den von uns Befragten nennenswerte Nachteile aufgefallen sind.

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