Wann braucht die Haut einen Hautarzt?

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Wenn die Haut krank wird

Die Haut als unser größtes Organ ist nicht nur unser Aushängeschild, sondern auch ein funktioneller Teil unseres Organismus. Sie ist mancherlei Einflüssen ausgesetzt, die sich sowohl positiv, als auch negativ auswirken können. Umwelteinflüsse, Nahrung, Lebensgewohnheiten, Allergien und vieles mehr spielen eine Rolle, wenn es um den Zustand und die Gesundheit der Haut geht. Die richtige Hautpflege hilft, die Haut jung und gesund zu erhalten, doch trotz wohl gemeinter Pflege ist manchmal der Gang zum Hautarzt unumgänglich. Wir wollen uns heute mit der Frage beschäftigen, ob man Hautprobleme selbst kurieren kann und wann man besser zum Dermatologe gehen sollte.

Juckreiz bei Neurodermitis nimmt der Haut den Frieden
Juckreiz bei Neurodermitis – Hier muss ein Hautarzt hinzugezogen werden

Wieso stellt sich die Frage eigentlich?

Durchaus könnte man hinterfragen, warum man nicht bereits bei einem ersten kleineren Hautproblem zum Hautarzt geht. Dass viele Menschen dies nicht tun, liegt darin begründet, dass Krankenkassen häufig nicht die Untersuchungs- und Behandlungskosten übernehmen. Als Patient muss man darum die Kosten für

  • Vorsprachen
  • Behandlungen
  • Produkte zur Hautpflege

häufig selbst zahlen. Dennoch sollte man stets bei Problemen mit der Haut zum Fachmann gehen, wenn diese eine gewisse Intensität überschreiten bzw. nach wenigen Tagen nicht wieder in den Griff bekommen werden. Entweder durch die Empfehlung vom Hausarzt oder durch Googlen findet sich schnell eine regionale Anlaufadresse, indem Sie zum Beispiel nach „Hautarzt Berlin“ oder „Hautarzt Dermatologe Berlin“ suchen. Dies funktioniert natürlich auch mit einer anderen regionalen Suche.

Auffällige Haut selbst versorgen und genau beobachten

Natürlich müssen Sie nicht mit jedem Hautproblem zum Hautarzt, denn oftmals liegt die Ursache für Hautprobleme an

  • Stress
  • Wetter- und Klimaänderung
  • einer leichten allergischen Reaktion
  • Hormonumstellung

oder an einer anderen weniger schwerwiegenden Erscheinung. Ist die Haut zum Beispiel durch das Beheizen der Räume oder der Eiseskälte im Winter trocken, spröde und angespannt, lässt sie sich oft mit einer guten und reichhaltigen Hautpflege wieder geschmeidig machen. Dabei sollten Sie nach Möglichkeit auf natürliche Pflegeprodukte zurückgreifen. Bei trockenen Händen und Ellbogen lindert ein Bad oder das Betupfen mit Mandelöl. Spröde Lippen können gut mit Honig gepflegt werden, während eine reichhaltige Creme das Gesicht pflegt. Sind die Probleme massiver oder lassen sich auch kleinere Probleme nach wenigen Tagen nicht in den Griff bekommen, sollte in jedem Fall ein Dermatologe aufgesucht werden. Bei

  • Haut mit Rissen
  • Schuppenbildung
  • und/oder Bläschen

raten wir zur sofortigen Konsultation eines Facharztes. Denn gerade mit Hautkrankheiten wie dem so genannten Hausfrauenekzem ist eigenständiges Herumdoktoren grundverkehrt.

Unreine Haut und Muttermale

Trotz sorgfältiger Hautpflege lassen sich Hautprobleme nicht immer verhindern und so ist unreine Haut eine typische Angelegenheit für den Hautarzt. Dieser kann mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und speziellen Produkten in der Regel recht gute Ergebnisse erzielen. Muttermale gehören in jedem Fall unter Beobachtung, da sich aus ihnen Hautkrebs entwickeln kann. Zwar scheinen viele Ratgeber zu wissen, ob und wann diese unbedenklich sein sollen und woran man gefährliche Anzeichen erkennt, dennoch sollte man die Diagnose darüber unbedingt dem Dermatologe überlassen. Damit Sie dem Hautkrebs so wenig Chancen wie möglich geben, schützen Sie jedoch stets Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und hohen UV-Werten – auch an Tagen mit wenig Sonnenlicht. Gleiches gilt übrigens schon ab dem Babyalter.

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