Hyaluronsäure – Neues über den Faltenkiller

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Faltenkiller Nr. 1: Hyaluronsäure

Derzeit ist Hyaluronsäure in aller Munde. Steht sie doch im Ruf, ein zuverlässiger Faltenkiller zu sein. Kein Wunder, dass Damen und sogar Herren, die jugendlich aussehen möchten bei der Antifaltenbehandlung auf Hyaluron setzen. Auch, wenn nach der neuen Nomenklatur der Stoff als Hyaluronan bezeichnet wird, ändert es nichts an der Wirkung, die man Hyaluronsäure testiert. Doch was hat es damit auf sich? Bringen Hyaluronprodukte etwas in der Antifaltenbehandlung und wie wirken sie? Was gibt es Neues?

Hyaluronsäure in der Antifaltenbehandlung
Hyaluronsäure in der Antifaltenbehandlung (Foto: Wikipedia)

Was ist Hyaluron?

Als Bestandteil der EZM, der extrazellulären Matrix, lässt sich die Hyaluronsäure in Wirbeltieren finden. Es handelt sich um ein langkettiges, lineares Polysaccharid, das eine Vielzahl von Funktionen übernimmt. Dabei spielen eine Reihe von diversen chemisch-physikalischen Eigenschaften eine wesentliche Rolle. Das Hyaluronan vermag, gemessen an seiner Masse, enorme Mengen an Wasser zu binden. Ein Gramm des Stoffes schafft es, bis knapp 6 Liter Wasser zu binden. Befindet sich der Faltenkiller Hyaluronsäure im Gewebe, wird an dieser Stelle eine große Menge Wasser gebunden.

Vereinfacht ausgedrückt: Dort, wo Hyaluron im Gewebe sitzt, sammelt sich Wasser, welches dort gebunden wird und bläht das Gewebe auf.

Mit dieser chemisch-physikalischen Eigenschaft können also tatsächlich Problemzonen wie etwa die Nasolabialfalten behandelt werden. Die Hyaluronsäurebehandlung ist eine Antifaltenbehandlung, mit der man länger jugendlich aussehen oder bereits vorhandene Fältchen lindern kann.

Hyaluron ein körpereigener Stoff

Im Vergleich mit sonstigen Methoden erscheint die Antifaltenbehandlung mit Hyaluronan in jedem Fall eine echte Alternative zu sein. Wer jugendlich aussehen möchte und auf diesen Faltenkiller setzt, wählt eine Anti-Aging-Methode mit einem Stoff, der im menschlichen Körper ohnehin vorkommt. Hyaluronsäure kommt zum Beispiel im Glaskörper des Auges vor. Im Gallerten der Bandscheiben sorgt der Stoff im Nucleus pulposus für die Polsterung der Bandscheiben und ebenfalls ist der Faltenkiller Hyaluron ein bedeutsamer Bestandteil der Gelenkflüssigkeit, wo er als Schmiermittel bei Bewegungen des Gelenks fungiert. Sogar im Gehirn übernimmt die Hyaluronsäure wichtige Funktionen.

Anwendungsmöglichkeiten nicht nur in der Antifaltenbehandlung

Wer jugendlich aussehen möchte, ist mit ziemlicher Sicherheit schon über die Antifaltenbehandlung mit diesem Faltenkiller aufmerksam geworden. Viele Cremeprodukte oder Seren enthalten den Wirkstoff. Daneben ist auch die Juverdermultra-Behandlung sehr erfolgversprechend. Unter ihr wird Hyaluronsäure unter die kritischen Stellen injiziert, nachdem die zu behandelnde Stelle zuvor lokal betäubt wurde.

Doch ganz neu sind Hyaluronbehandlungen nicht. Seit vielen Jahren werden Hyaluronpräparate bei der Behandlung arthrosegeschädigter Gelenke injiziert, um fehlende Schmiermasse zu ersetzen und um so die Gelenke zu entlasten. Hier ist jedoch eine Langzeitwirkung nicht hinreichend durch aussagekräftige Studie belegt, weshalb Krankenkassen in der Regel dergleichen Therapien nicht tragen.

Im Bereich der Antifaltenbehandlung mit Hyaluronsäure wird beim Unterspritzen mit Hyaluronan ein Wirksamkeitszeitfenster von 6 – 12 Monaten zugrunde gelegt. Weitere Anwendung findet der Wirkstoff inzwischen auch bei Behandlungen von Köperdeformationen, wie etwa bei Narben, Kerben und ähnlichem. Inzwischen geht man dazu über, nichtanimalische, stabilisierte Hyaluronsäure zu verwenden, dann spricht man von NASHA. Allgemein gelten Hyaluronpräparate als gut verträglich und somit ist und bleibt jugendlich aussehen mit Hyaluron eine attraktive Option.

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