Sind Piercings im Gesicht schön?

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Piercing im Gesicht reiflich überlegen

Prinzipiell mögen wohl so ziemlich alle Frauen Schmuck sehr gerne. Er ist einfach ein schönes Accessoire, dass den eigenen Stil betont, ein Outfit abrundet und auch ein Stück persönlichen Ausdrucks. Vor allem, wenn man Schmuckstücken Bedeutung beimisst. Trägt man Halskette, Armkette oder Ringe, muss man sich keine Gedanken darüber machen, ob man sich mit solchen Accessoires schmücken soll. Anders ist es beim Piercing. Denn dabei wird die Haut perforiert und es bleibt ein Leben lang das Loch für diese besondere Schmuckform zurück. Augenbrauenpiercing, Lippenpiercing oder Ring und Stecker in der Nase sind in Mode, aber was ist, wenn man sich irgendwann dazu entschließt, auf den

Piercingschmuck im Gesicht zu verzichten?

Wir haben im redaktionellen Rahmen lange über dieses Thema diskutiert und waren uns einstimmig einig, dass ein Gesichtspiercing definitiv seinen Reiz hat und schön aussieht. Viel mehr stellte sich uns die Frage, inwieweit man als Träger/in solchen Schmucks das auch noch viele Jahre später sieht. Bevor man sich dazu entschließt, ein Piercing im Gesicht zu tragen, sollte man sich unbedingt überlegen, ob man dauerhaft dazu bereit ist, mit der Perforation leben zu wollen. Nach wie vor gilt noch, dass in jungen Jahren man vernachlässigt, darüber nachzudenken, ob man in 5, 10 oder 20 Jahren immer noch die gleichen Wünsche und Ideale in sich trägt, oder ob man etwas anderes schön findet. Man kann zwar den Schmuck später wieder entfernen, doch das durchgestochene Loch bleibt in der Regel sichtbar zurück. Aus kosmetischer Sicht muss natürlich bewusst sein, dass man auch mit der besten Schminke ein Piercingloch nicht kaschieren kann. Gerade für junge Frauen, natürlich gilt das auch für Männer, sollte unbedingt ausgiebig überlegt werden, ob es wirklich ein Gesichtspiercing sein muss. Wer dennoch Spaß am Piercen hat, kann deshalb zunächst auf andere, weniger auffällige Körperpartien ausweichen. Zwar bleibt da natürlich auch dauerhaft die Perforation zurück, jedoch kann man sie, falls nötig oder gewünscht, deutlich leichter kaschieren. Ein Bauchnabelpiercing ist in jedem Fall verführerisch und sieht hübsch aus. Für den Einstieg ist es insgesamt auch die bessere Wahl, anstatt im Gesicht mit dem Tragen von Piercingschmuck zu beginnen. Hat man bereits ausreichende Erfahrungen mit Piercings gesammelt und ist auch nach längerer Zeit noch vom Gesichtspiercing angetan, kann man die aufgeschobene Entscheidung immer nochmal überdenken und in die Tat umsetzen.

Ohrschmuck als Alternative

Ohnehin gesellschaftlich akzeptiert sind Ohrringe. Vor allem bei jüngeren Frauen aber auch bei reifen Frauen stellt dieser Schmuck überhaupt kein Problem dar. Das Piercing am Ohr ist in der Regel unproblematisch, da Ohrlöcher kaum auffallen und notfalls noch mit längeren Haaren gut verdeckt werden können. Zudem können die Ohrringe jederzeit durch ein dezenteres Modell ersetzt werden. Da Ohrschmuck ohnehin beliebt ist, braucht man sich hier sicher nicht allzu viele Gedanken zu machen. Anders sieht es auch bei größeren Plugs aus. Plugs sind Piercings, die am Ohr oder auch direkt im Gesicht getragen werden. Das erst kleine Loch wird nach und nach durch immer dickere Stäbe oder Kegel geweitet und kann so im Laufe der Zeit beachtlich ausgedehnt werden. Wer sich für diese Form Piercing entscheidet, behält also nicht nur eine kleine Perforation an der Stelle zurück, sondern wird dort ein großes Loch in der Haut haben. Entnimmt man den Schmuck zu einem späteren Zeitpunkt, wirkt dies sehr unansehnlich, zumal die älter werdende Haut dann zu hängen beginnt. Dann gilt: Schön ist anders. Auch, wenn das Tragen von Plugs seinen Reiz hat, muss hier noch mehr, wie beim einfachen Piercing an später gedacht werden.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Bitte teilen Sie:

Post Comment